schweizer pässe

Ich finde die Schweizer Pässe total faszinierend. Gut, ich lebe im Wallis, bin hier aufgewachsen und habe daher natürlich einen anderen Bezug zu den Pässen. Sie verbinden uns mit den angrenzenden Kantonen und sind Erlebniswelt pur.

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SIMPLONPASS

Der Simplon ist mein nächst gelegener Pass. Wenn ich abschalten will, fahre ich einfach auf den 2003m ü. M. gelegenen Pass und geniesse die Stille und die Natur. Der Pass  ist der Übergang vom Rhonetal (Wallis) zum Val d’Ossola (italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola und Lago Maggiore). Zwei natürliche Seen, der Hopschusee und der Rotelsee, laden besonders zum verweilen ein. An Wochenenden sind diese natürlich gut besucht. Es lohnt sich also wie immer, früh loszugehen und sich ein gemütliches Plätzchen zu ergattern.

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Der Steinadler auf dem Simplonpass ist der Wächter des Simplon und richtet seinen Blick gegen Italien. Er wurde im Jahr 1944 während des zweiten Weltkriegs von der 11. Gebirgsbrigade errichtet und ist heute das Wahrzeichen des Simplon. Es erinnert an die Kraft  und den Einsatz derer, die uns im zweiten Weltkrieg hier oben verteidigten. Das imposante Denkmal,  gebaut aus Gondo-Granit, ist mehr als neun Meter hoch und wurde vom Bildhauer & Architekten Erwin Baumann entworfen.

Der Saumpfad (Warentransport mit Maultieren) wurde im 17. Jh von Kaspar Stockalper ausgebaut. Später befuhren die nostalgischen Postkutschen die Passstrassen, welche von Napoleon um 1800 ausgebaut wurde, um diese mit seiner Artillerie zu befahren. Das Hospiz ist ein Bau, welcher von Napoleon begonnen wurde.

 

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Der Hopschusee (auf dem Weiler Hopschu und der Gemeinde Simplon) ist wie gesagt einer von zwei Naturseen auf dem Simplonpassund liegt nördlich vom Pass. An einigen Stellen ist das Bord noch versumpft, deshalb aufpassen bei spatzieren um den See herum. Er liegt auf 2018m ü.M. und ist im Sommer auch als Badesee beliebt. Hopschu bedeutet Frosch und ist Walliserdeutsch. In eeiner knappen halben Stunde durch idyllische Alpwege und Alpenrosen erreicht ihr den Natursee. Er bietet unter anderem einen Rundumblick auf Hübschhorn, Wasenhorn und Monte Leone.

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Der Rotelsee befindet sich südlich vom Pass und ist ebenfalls durch idyllische Naturwege mit Alpenrosen und Büschen innert wenigen Minuten zu erreichen. Auf 2030 m ü. M. bietet er fantastische Abkühlung an tropischen Sommertagen. Auch Fischer dürfen hier ihr Hobby ausleben. Beim Hospiz parkieren und den Weglein folgen.

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FURKAPASS

Auf dem Furkapass (2431 m ü. M., Verbindung Wallis Uri) sieht man oft viele parkierte Autos von Wanderern. Es lohnt sich also, sich früh auf den Weg zu machen, den Sonnenaufgang zu gniessen und in der Ruhe zu Wandern. Ich finde den Furkapass besonders schön, weil sich bei der Talfahrt nach Realp eine einzigartige Stein- und Hangwelt öffnet. Nach dem Pass rechts ist ein kleiner Kühlschrank eines kleinen Bauernbetriebes, in dem man sich mit frischem, authentischen Alpkäse bedienen kann. Natürlich muss das Kässeli gefüttert werden. Was Besonderes sind die Klänge der Kuhglocken, welche nach dem Aufalpen das Tal ausfüllen.

Vor dem Furkapss gibt es sogar eine Eisgrotte (Belvédère), in die man eintreten kann, um den Rhonegletscher von Innen zu betrachten.

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GRIMSELPASS

Auf dem Grimslepass (2165 m ü. M., Verbindung Wallis Bern) gibt es eine Murmeliwelt, einen Park mit Murmeltieren. Wie auch die anderen Pässe schmücken die Zahlreichen Kurven die Landschaft.

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NUFENENPASS

Der Nufenenpass (2473 m ü. M., Verbindung Wallis Tessin) ist perfekt, um Steinböcke und Gämsen zu beobachten. Sogar in der Mittagszeit chillen die Tiere ungeniert und ungestört auf den Steinen. Es lohnt sich, auszustellen und die Felsen und Steine in den Hängen im Auge zu behalten.

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GLAUBENBERGPASS

Der Glaubenbergpass (1543 m ü. M) ist ein kleiner Alpenpass, der von Entlebuch bis nach Obwalden führt. Hier ist die Welt noch in Ordnung, ausser Natur pur und einiger Autos und vieler Töfffahrer gibt es Kühe, Kühe und Kühe.

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